

Bei den 1,8 Millionen Euro handelt es sich um einen Zuschuss aus dem Bund-Länder-Programm zur Städtebauförderung. Dabei kommen Projekte zum Zug, die zur Stärkung der Ortszentren beitragen. Konkret werden die Gelder für Pfeffenhausen für den ersten Bauabschnitt des Bürger- und Gesundheitszentrums ausbezahlt werden, welcher das ehemalige Wirtshausgebäude umfasst. Hier entsteht im ersten Stock eine Allgemeinarztpraxis für die Hausärzte Dr. Manuela Rösch und Thomas Oelfin und im zweiten Stock drei unterschiedlich große Wohnungen. Um sowohl die Ärzte als auch den Bürgersaal künftig barrierefrei erreichen zu können, wird in einem Anbau ein Aufzug installiert. Die Arbeiten im ersten Bauabschnitt schreiten wie geplant voran, sodass die Hausärzte bereits in der kommenden Woche die neuen Praxisräumlichkeiten für ihre Patienten öffnen können. Zeitnah soll auch die Nutzung für das Erdgeschoss, das frühere Wirtshaus, festgelegt werden.
Dass die Marktgemeinde aus diesem Bund-Länder-Fördertopf bedacht wird, zeichnete sich Anfang des Jahres ab, wobei die Höhe noch nicht feststand. Umso mehr freut sich Bürgermeister Florian Hölzl nun über die hohe Summe. „Für uns ist die Städtebauförderung ein wichtiges Mittel, um Bauprojekte in dieser Größenordnung finanzieren zu können“, betont er. Der besondere Dank der Kommune gelte in diesem Kontext der Politik, aber auch den engagierten Mitarbeitern der Regierung von Niederbayern und des Bauministeriums, welche das Vorhaben der neuen Grünen Mitte mitvorantreiben würden. Ähnlich formuliert das auch Bundestagsabgeordneter Florian Oßner, der als haushaltspolitischer Sprecher der CSU im Bundestag sitzt: „Die Städtebauförderung ist ein Kernanliegen der Bundesregierung zur Stärkung unserer Städte, Märkte und Gemeinden. Der Bund unterstützt die Entwicklung unserer Kommunen zu lebendigen, zukunftsfesten Orten des Miteinanders und stärkt damit auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land.“
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