

Da die neue Turnhalle mehr Raum einnimmt als die abgerissene Kleinsporthalle, ist der Schulhof nun schmäler. Mit einer Bänderung der Pflasterfläche zwischen dem Verwaltungstrakt der Grund- und Mittelschule und der neuen Turnhalle will man dem optisch bewusst entgegenwirken. Vom Belag her habe man sich auch aus Kostengründen gegen Granit, sondern für ein wertiges Betonsteinpflaster entschieden, wobei für die Bänderung auf eine dunklere Farbgebung zurückgegriffen werde soll, um einen gewissen Kontrast hin zum helleren Flächenpflaster zu schaffen. Die Pflanzflächen vor der von Glaselementen geprägten Fassade des Hallengebäudes sollen mit Betonsteinblöcken in unterschiedlicher Höhe eingerahmt werden. Sie dienen als Sitzmöglichkeiten. In ihrer unterschiedlichen Höhe tragen sie zur Auflockerung bei und bieten Kindern und Jugendlichen Platz zum Verweilen und Aufhalten.
Entlang der Straße sollen wieder Stellplätze – insgesamt 14 Stück – entstehen, die mit Bäumen eingegrünt werden. Der zentrale Parkplatz wie auch der Bushalt bleibe aber weiterhin unten an der Moosburger Straße, um den Gaisberg mit seinen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen verkehrstechnisch zu beruhigen. Bekanntlich soll der Auffangparkplatz an der Moosburger Straße nach Fertigstellung des Turnhallenprojekts dauerhaft befestigt und von dort aus ein neuer Hauptzugang zur Grund- und Mittelschule geschaffen werden. Hierfür wird auch auf Teilflächen des seitens der Gemeinde erworbenen ehemaligen Forsthauses zurückgegriffen werden müssen. Daneben sind außerdem einige Fahrradbügel in der jetzigen Planung des Schulinnenhofs vorgesehen. Auf Anregung von Robert Mora (Grüne) wird diesbezüglich noch geprüft, ob weitere Bügel angebracht werden sollen. Teil der jetzigen Maßnahme ist auch der erste Abschnitt des fußläufigen Rundwegs, der im Endausbau Schule, Turnhallen, Pöllingerareal und Krausgarten miteinander verbinden und zu einem inneren Ring der „Neuen Grünen Mitte“ werden soll. Dahinter verbirgt sich ein städtebaulicher Rahmenplan der Gemeinde, aus dem hervorgeht, wie man eben dieses Gebiet langfristig aufwerten will.
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