+++ Das Rathaus ist mit Ausnahme des Wahlamtes von 24.12.25 bis einschließlich 06.01.26 geschlossen. Das Wahlamt ist lediglich am 24.12.25 und am 31.12.25 geschlossen. +++

Termine für die Müllentsorgung

Über den Abfuhrkalender und die Abfall-App sind alle Müllabfuhrtermine für den Markt Pfeffenhausen abrufbar und stehen zum Download bereit.

Allgemeines aus der Abfallwirtschaft

Mit Hilfe unseres Abfall-ABCs wissen Sie genau wie und wo welcher Abfall entsorgt werden muss.
Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) verpflichtet alle Verbraucher, ausgediente Elektronikgeräte getrennt vom Hausmüll zu entsorgen. Bei neueren Elektrogeräten weist das Symbol einer durchgestrichenen Mülltonne auf diese Trennpflicht hin. Damit können alle dazu beitragen, Umweltbelastungen zu reduzieren und durch Recycling der Wertstoffe wertvolle Rohstoffressourcen zu schonen! Denn: viele Elektro- und Elektronikgeräte enthalten Schadstoffe wie beispielsweise Schwermetalle. Andererseits enthalten fast alle Elektronikgeräte auch eine Menge an gut verwertbaren Materialien.

Ausgediente Elektrogeräte aus Haushalten können in der Wertstoffhof abgegeben werden. Die Abgabe von Elektronikgeräten ist für die Verbraucher kostenfrei.

Gemäß Batterieverordnung muss der Handel kostenlos schadstoffhaltige Batterien vom Bürger zurücknehmen. Die Rücknahmepflicht bezieht sich auf die Art der Batterien, die der Handel im Sortiment führt und beschränkt sich auf haushaltsübliche Mengen. Geräte mit fest eingebauten Batterien müssen mit den entsprechenden Informationen gekennzeichnet sein und ebenfalls vom Handel zurückgenommen werden. Verbunden damit ist die Pflicht des Verbrauchers, Batterien an Handel oder öffentliche Stellen zurückzugeben.

Durch die Batterieverordnung ist es deshalb auch eindeutig verboten, alte Batterien über die Restmülltonne zu entsorgen! Die Abgabemöglichkeit in der Altstoffsammelstelle bleibt bestehen.

Starterbatterien von Autos unterliegen einer Pfandregelung. Vertreiber, die diese an Endverbraucher abgeben, müssen ein Pfand in Höhe von 7,50 Euro erheben, wenn der Käufer nicht gleichzeitig eine gebrauchte Batterie zurückgibt. Das Pfand muss der Vertreiber bei der Rückgabe der Batterie erstatten; andere Vertreiber sind zur Einlösung des Pfandes nicht verpflichtet. Auch im Wertstoffhof Pfeffenhausen können Sie Autobatterien entsorgen. Da die Altstoffsammelstelle aber keine Batterien verkauft, kann sie auch kein Pfand erstatten.

Aufgrund gesetzlicher Regelungen darf Dachpappe und Heraklit nicht mehr in der Reststoffdeponie Spitzlberg abgelagert werden. Aus diesem Grund gelten folgende Regelungen:

Dachpappe muss in der Müllumladestation in Wörth (nicht in der Müllverbrennungsanlage in Landshut) angeliefert oder über die Restmülltonne und evtl. zusätzliche Müllsäcke entsorgt werden. Größere Anlieferungen von mehreren Kubikmetern sind vorher in der Müllumladestation anzumelden. In der Reststoffdeponie Spitzlberg wird Dachpappe zu den gleichen Annahmebedingungen wie in allen anderen Altstoffsammelstellen angenommen (bis 1/2 m³ im Sperrmüll). Kleine Mengen bis höchstens 1/2 m³ je Anlieferer und Tag dürfen im Sperrmüllcontainer in der Altstoffsammelstelle angenommen werden. Bisher war das nicht möglich, da die Müllverbrennungsanlage in Landshut Dachpappe komplett von der Annahme ausgeschlossen hatte.

Heraklitplatten (auch mit Putzanhaftungen) sind in der Müllumladestation in Wörth anzuliefern oder über die Restmülltonne bzw. zusätzliche Restmüllsäcke zu entsorgen. Im Container für sonstige mineralische Abfälle werden Heraklitplatten nicht mehr angenommen. Kleine Mengen bis höchstens 1/2 m³ je Anlieferer und Tag dürfen auch im Sperrmüllcontainer angenommen werden.

Bei Styropor ist zu unterscheiden, ob die Styroporabfälle aus Verpackungen oder aus dem Baubereich stammen. So ist Verpackungsstyropor über den gelben Sack zu entsorgen. Styropor aus dem Baubereich ist in der Müllumladestation in Wörth, über die Restmülltonne oder in zusätzlichen Restmüllsäcken zu entsorgen. Kleine Mengen bis höchstens 1/2 m³ je Anlieferer und Tag dürfen ab sofort auch im Sperrmüllcontainer in der Altstoffsammelstelle angenommen werden.

Über die Initiative ERDE, kurz für „Erntekunststoffe Recycling Deutschland“, können gebrauchte Silo- und Stretchfolien, Netze und Garne getrennt gesammelt und verwertet werden. Ähnlich dem PAMIRA System, das durch die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln finanziert wird, sind bei der Initiative ERDE Hersteller von Agrarfolien, Garne und Netze mit im Boot. Sie unterstützen die Sammlung und Verwertung, damit dem Landwirt eine kostengünstige Abgabe ermöglicht werden kann. Die Abgabekonditionen werden von den Sammelstellen festgelegt.

Alle Information zu der nächstgelegenen Sammelstelle finden Sie unter www.erde-recycling.de oder auf der ERDE-App. Zusätzlich hängen Terminposter bei den teilnehmenden Sammelstellen aus und einige Händler haben aktuelle Termine in landwirtschaftlichen Fachzeitungen veröffentlicht. Für die Sammlung von Spargel- und Lochfolien finden Sie ebenfalls auf der ERDE-Website ab Mitte April gesonderte Informationen.

Die im Rathaus und in der Altstoffsammelstelle bereitgestellten gelben Säcke sind überwiegend für die Privathaushalte gedacht; es sollten nicht mehr als zwei Rollen mitgenommen werden. Gewerbetreibende können 1 cbm große Gelbe Säcke beim Landratsamt Landshut anfordern. Diese Regelung gilt allerdings nicht für den Einzelhandel.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Landratsamt, Tel. 0871 / 408-3118.

Haushalten, denen die Eigenkompostierung nicht möglich ist, bekommen von der Marktverwaltung eine Biotonne (graue 120-l-Tonne mit braunem Deckel) bereitgestellt. Die Biotonne ist ein wichtiger weiterer Beitrag zur Abfallverringerung und -verwertung; sie wird im 14-tägigen Rhythmus entleert. Da manchen der Umgang mit der Biotonne Schwierigkeiten bereitet, möchte der Markt Pfeffenhausen an dieser Stelle einige Tipps zum Umgang mit der Biotonne geben:

Die Biotonne sollte möglichst an einem schattigen Platz stehen. In Gartencentern, Baumärkten und Fachgeschäften werden Müllboxen aus Holz angeboten, die der Biotonne einen schattigen Platz bieten und sie auch verdecken.

Unangenehme Gerüche, Vermutzungen und Verkrustungen in der Biotonne vermeiden Sie, wenn der organische Abfall in die Biotüten bzw. in Zeitungspapier (aber nicht in Illustrierte) oder Küchenkrepp eingewickelt wird. Erde, Gesteinsmehl oder Kalk helfen ebenfalls gegen starke Gerüche und ersparen häufiges Auswaschen.

Geben Sie keine tropfnassen Bioabfälle in die Tonne (z.B. nasse Filtertüten). Lassen Sie die Dinge etwas in der Luft trocknen. Auch das vermeidet Fäulnis und Gestank.

Allgemein gilt: Je trockener der Biomüll, desto weniger Geruchsprobleme im Sommer und Frostprobleme im Winter.

Oftmals entwickeln sich in Speiseresten in der Biotonne Fliegenmaden. Hier hilft eine kräftige Dosis Kalk. Aggressiver Branntkalk / Ätzkalk sollte jedoch nicht verwendet werden (Verätzungsgefahr für Mensch und Tier). Außerdem bieten Landhandel, Gartencenter und Baumärkte geeignetes Streumittel speziell für Komposter an, das Gerüche stoppt, Fäulnis hemmt und Ungezieferbildung vorbeugt. Derartiges können Sie auch in Ihre Biotonne streuen; zudem ist es unschädlich für Mensch und Tier.

Nähere Informationen zu Bau- und Abbruchabfällen finden Sie auf der Webseite des Landkreises Landshut.
Wenn Sie ausnahmsweise mehr Restmüll haben als in die graue Tonne passt, dann benutzen Sie bitte den grauen (Rest-) Müllsack. Sie erkennen den grauen Müllsack am Aufdruck "Entsorgung durch HEINZ". In diesen Sack passen 50 Liter. Im Stückpreis von 3,00 Euro sind die gesamten Kosten für den Abtransport und die umweltgerechte Entsorgung enthalten. Bitte stellen Sie den zugebundenen Sack neben die (Rest-) Mülltonne. Die Müllabfuhr nimmt ihn dann bei der nächsten Restmüllentleerung mit.

Wenn Sie regelmäßig mehr Müll haben als in die graue Tonne passt, bestellen Sie bitte im Rathaus, Zimmer E.1, Telefon 08782 / 9600-10 eine größere bzw. zusätzliche Tonne. 

Kontakt

Bürgerbüro

Zimmer E.2 (Erdgeschoss)
08782 / 9600-20
ewo@markt-pfeffenhausen.de
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