Ausgediente Elektrogeräte aus Haushalten können in der Wertstoffhof abgegeben werden. Die Abgabe von Elektronikgeräten ist für die Verbraucher kostenfrei.
Durch die Batterieverordnung ist es deshalb auch eindeutig verboten, alte Batterien über die Restmülltonne zu entsorgen! Die Abgabemöglichkeit in der Altstoffsammelstelle bleibt bestehen.
Starterbatterien von Autos unterliegen einer Pfandregelung. Vertreiber, die diese an Endverbraucher abgeben, müssen ein Pfand in Höhe von 7,50 Euro erheben, wenn der Käufer nicht gleichzeitig eine gebrauchte Batterie zurückgibt. Das Pfand muss der Vertreiber bei der Rückgabe der Batterie erstatten; andere Vertreiber sind zur Einlösung des Pfandes nicht verpflichtet. Auch im Wertstoffhof Pfeffenhausen können Sie Autobatterien entsorgen. Da die Altstoffsammelstelle aber keine Batterien verkauft, kann sie auch kein Pfand erstatten.
Dachpappe muss in der Müllumladestation in Wörth (nicht in der Müllverbrennungsanlage in Landshut) angeliefert oder über die Restmülltonne und evtl. zusätzliche Müllsäcke entsorgt werden. Größere Anlieferungen von mehreren Kubikmetern sind vorher in der Müllumladestation anzumelden. In der Reststoffdeponie Spitzlberg wird Dachpappe zu den gleichen Annahmebedingungen wie in allen anderen Altstoffsammelstellen angenommen (bis 1/2 m³ im Sperrmüll). Kleine Mengen bis höchstens 1/2 m³ je Anlieferer und Tag dürfen im Sperrmüllcontainer in der Altstoffsammelstelle angenommen werden. Bisher war das nicht möglich, da die Müllverbrennungsanlage in Landshut Dachpappe komplett von der Annahme ausgeschlossen hatte.
Heraklitplatten (auch mit Putzanhaftungen) sind in der Müllumladestation in Wörth anzuliefern oder über die Restmülltonne bzw. zusätzliche Restmüllsäcke zu entsorgen. Im Container für sonstige mineralische Abfälle werden Heraklitplatten nicht mehr angenommen. Kleine Mengen bis höchstens 1/2 m³ je Anlieferer und Tag dürfen auch im Sperrmüllcontainer angenommen werden.
Bei Styropor ist zu unterscheiden, ob die Styroporabfälle aus Verpackungen oder aus dem Baubereich stammen. So ist Verpackungsstyropor über den gelben Sack zu entsorgen. Styropor aus dem Baubereich ist in der Müllumladestation in Wörth, über die Restmülltonne oder in zusätzlichen Restmüllsäcken zu entsorgen. Kleine Mengen bis höchstens 1/2 m³ je Anlieferer und Tag dürfen ab sofort auch im Sperrmüllcontainer in der Altstoffsammelstelle angenommen werden.
Alle Information zu der nächstgelegenen Sammelstelle finden Sie unter www.erde-recycling.de oder auf der ERDE-App. Zusätzlich hängen Terminposter bei den teilnehmenden Sammelstellen aus und einige Händler haben aktuelle Termine in landwirtschaftlichen Fachzeitungen veröffentlicht. Für die Sammlung von Spargel- und Lochfolien finden Sie ebenfalls auf der ERDE-Website ab Mitte April gesonderte Informationen.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Landratsamt, Tel. 0871 / 408-3118.
Die Biotonne sollte möglichst an einem schattigen Platz stehen. In Gartencentern, Baumärkten und Fachgeschäften werden Müllboxen aus Holz angeboten, die der Biotonne einen schattigen Platz bieten und sie auch verdecken.
Unangenehme Gerüche, Vermutzungen und Verkrustungen in der Biotonne vermeiden Sie, wenn der organische Abfall in die Biotüten bzw. in Zeitungspapier (aber nicht in Illustrierte) oder Küchenkrepp eingewickelt wird. Erde, Gesteinsmehl oder Kalk helfen ebenfalls gegen starke Gerüche und ersparen häufiges Auswaschen.
Geben Sie keine tropfnassen Bioabfälle in die Tonne (z.B. nasse Filtertüten). Lassen Sie die Dinge etwas in der Luft trocknen. Auch das vermeidet Fäulnis und Gestank.
Allgemein gilt: Je trockener der Biomüll, desto weniger Geruchsprobleme im Sommer und Frostprobleme im Winter.
Oftmals entwickeln sich in Speiseresten in der Biotonne Fliegenmaden. Hier hilft eine kräftige Dosis Kalk. Aggressiver Branntkalk / Ätzkalk sollte jedoch nicht verwendet werden (Verätzungsgefahr für Mensch und Tier). Außerdem bieten Landhandel, Gartencenter und Baumärkte geeignetes Streumittel speziell für Komposter an, das Gerüche stoppt, Fäulnis hemmt und Ungezieferbildung vorbeugt. Derartiges können Sie auch in Ihre Biotonne streuen; zudem ist es unschädlich für Mensch und Tier.
Wenn Sie regelmäßig mehr Müll haben als in die graue Tonne passt, bestellen Sie bitte im Rathaus, Zimmer E.1, Telefon 08782 / 9600-10 eine größere bzw. zusätzliche Tonne.