

Das Sportheim, das Eigentum der Marktgemeinde und als Schulsportstätte gewidmet ist, soll grundlegend saniert werden. So ist unter anderem geplant, die WC-Anlagen und das Leitungs- und Rohrnetz zu erneuern, den Schulungsraum zu überholen sowie Inneneinrichtung, Bodenbeläge und Türen auszutauschen. Außerdem sollen neue Kunststofffenster eingebaut, der Außen- und Innenputz ausgebessert und die Räume sowie die Fassade neu gestrichen werden. Auch die Elektroinstallation soll ertüchtigt und eine Schließanlage mit mechatronischem System installiert werden. Zudem soll auf dem Dach des Sportheims eine PV-Anlage montiert werden, um dann gemeinsam mit einem Batteriespeicher stromtechnisch unabhängiger zu werden.
Auf Anregung von Franz Kindsmüller (FW) und Alexander Borde (CSU) hat sich das Büro Ecoplan mit der Frage befasst, wie ein barrierefreies WC in die Planungen integriert werden kann. Wie Marc Feil von Ecoplan erläuterte, sei es aufwendig und teuer, das WC in den Räumen des Sportheims zu realisieren. Eine einfachere Variante sei es hier, das barrierefreie WC im Nebengebäude unterzubringen, da hier der nötige Platz sowie die Anschlüsse vorhanden sind. Da das Nebengebäude nicht Teil der geplanten Sanierung ist, müsse noch geklärt werden, ob die Baumaßnahmen gefördert werden können. Für die barrierefreie Erschließung des Schulungsraumes soll außerdem eine Rampe errichtet werden. Letztlich beschloss der Gemeinderat einstimmig, die Sanierungsmaßnahmen wie vorgestellt auszuschreiben und die Errichtung eines barrierefreien WCs nach Abschluss der Sanierung im Nebengebäude umzusetzen. Bürgermeister Florian Hölzl dankte für den klaren Auftrag und betonte einmal mehr, dass die Unterhaltslast bei der Gemeinde liege und die Maßnahmen von daher ergriffen werden müssten. Josef Hyronimus (CSU) pflichtetet bei und stellte fest, dass das Bauprogramm solide und schnörkellos sei. Man wolle sich nicht architektonisch verwirklichen, sondern schlicht und einfach Nutzflächen schaffen, die funktionierten.
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