Die Freiwillige Feuerwehr Pfeffenhausen soll ein neues Mehrzweckfahrzeug erhalten. Das derzeitige Fahrzeug, ein Mercedes-Benz Sprinter aus dem Jahr 2000, zeigt nach rund 25 Einsatzjahren deutliche Verschleißspuren. Erster Kommandant Wolfgang Gaillinger bestätigte dem Gemeinderat den technischen Zustand des Fahrzeugs in der Sitzung detailliert und erläuterte, dass weitere Reparaturen nicht wirtschaftlich seien. Auf Nachfrage von Marktgemeinderat Simon Söder (FW) erklärte Kreisbrandinspektor Alexander Grocholl, das neue Fahrzeug wäre mit einer Basisausstattung versehen, würde den feuerwehrtechnischen Vorgaben entsprechen und acht Sitzplätze bieten. Die Kosten dafür liegen nach Auskunft der Verwaltung zwischenzeitlich bei 140.000 bis 170.000 Euro, wobei der Freistaat Bayern voraussichtlich einen Zuschuss von etwa 22.230 Euro beiträgt. Auch der Feuerwehrverein hat signalisiert, den Beschaffungsvorgang grundsätzlich wieder finanziell mit Vereinsgeldern unterstützten zu wollen. Während Marktgemeinderat Daniel Gürtner (CSU) zwar die Notwendigkeit, gut ausgestatteter Feuerwehren unterstrich, hinterfragte er zugleich kritisch die hohen Anschaffungskosten. Marktgemeinderat Robert Huber (FW) pflichtete bei und schlug daher vor, ergebnisoffen die Aufbereitung eines gebrauchten Fahrzeugs zu prüfen. Bürgermeister Florian Hölzl dankte für den Vorschlag und zeigte sich offen, sich gemeinsam mit der Verwaltung hierzu vertieft Gedanken zu machen. Bei der durchzuführenden Prüfung müsse berücksichtigt werden, dass für Gebrauchtfahrzeuge keine Fördergelder abgerufen werden könnten. Der Gemeinderat stimmte daraufhin dem Beschaffungsvorgang grundsätzlich zu, gab aber der Verwaltung aber auf, sich mit der alternativen Beschaffung eines Gebrauchtfahrzeugs auseinanderzusetzen. Mit einer Auslieferung, so Hölzl, dürfe nach heutigem Kenntnisstand nicht vor 2028 gerecht werden, sollte es schlussendlich auf eine klassische Ausschreibung und Beschaffung eines Neufahrzeugs hinauslaufen.