

Während der Verwaltungshaushalt mit 16,32 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr um 18,23 Prozent gestiegen ist, erhöht sich der Vermögenshaushalt um 21,78 Prozent und liegt heuer bei 15,03 Millionen Euro. Damit handelt es sich um den bisher größten Vermögenshaushalt in der Geschichte der Marktgemeinde. Dieser ist vor allem von zukunftsträchtigen Investitionen geprägt, mit denen zum Großteil bereits begonnen wurde. So schlägt als größter Posten der Neubau bzw. die Sanierung der Schulturnhallen mit 4,34 Millionen Euro zu Buche. 3,92 Millionen Euro sind für den Breitbandausbau in den Ortsteilen eingeplant. Außerdem sind für die Errichtung des Hochwasserrückhaltebeckens Oberlauterbach 600.000 Euro, den Bau des Geh- und Radwegs Pfaffendorf – Rainertshausen 540.000 Euro und für die Kleinstellensanierung 271.300 Euro vorgesehen. Als weiterer großer Ausgabenposten schlägt der Erwerb des ehemaligen Forsthauses mit knapp 400.000 Euro zu Buche.
Der hohe Anstieg des Verwaltungshaushaltes um rund 2,52 Millionen Euro ist vor allem durch einen Zuwachs der Einnahmen, insbesondere aus Steuern und Schlüsselzuweisungen zu erklären. So steigen die Schlüsselzuweisungen heuer aufgrund der gesunkenen Steuerkraft und einer höheren Verteilmasse um 71,62 Prozent auf 1,75 Millionen Euro. Hierbei handelt es sich um pauschale Zuweisungen des Freistaats Bayern, in deren Verwendung die Gemeinde frei ist. Aufgrund des Rückgangs der Umlagekraft der Marktgemeinde reduziert sich die Kreisumlage um 80.500 Euro auf 3,27 Millionen Euro. Geplant ist, dem Vermögenshaushalt aus dem Verwaltungshaushalt 1,48 Millionen Euro zuzuführen. Außerdem bleibt die Gewerbesteuer mit 2,25 Millionen Euro in etwa auf dem geplanten Vorjahresniveau, während bei der Einkommenssteuer ein Plus von 117.500 Euro auf 3,89 Millionen Euro zu verzeichnen ist. In Sachen Umsatzsteuerbeteiligung rechnet die Gemeinde mit 297.900 Euro. Die Einnahmen aus der Grundsteuer A bleiben mit 112.500 Euro auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr, bei der Grundsteuer B geht der Markt Pfeffenhausen von Mehreinnahmen aus und plant einen Ansatz von 793.400 Euro ein. Erfreulicherweise ist die Gemeinde bei Planungs- und Bauleistungen im Zusammenhang mit der neuen Turnhalle und auch bei der Sanierung der Bestandshalle vorsteuerabzugsberechtigt und rechnet hier mit einer Erstattung von 640.300 Euro. Die zu tragende Umsatzsteuer für dieses Projekt beläuft sich im Haushaltsjahr auf 827.500 Euro.
Der Gemeinderat steht geschlossen hinter diesem Haushalt, den in der Federführung Kämmerin Tina Hofbauer gemeinsam mit Ingrid Schweiger ausgearbeitet hat, sodass die Abstimmung einstimmig ausfiel.
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