

Bisher wurde das Abwasser in einer Teichkläranlage gereinigt. Da aber die Anforderungen an die Reinigungsleistung der Anlage gestiegen sind und deswegen die zuständigen Behörden die wasserrechtliche Erlaubnis für den Betrieb der Kläranlage nicht verlängert haben, musste eine Lösung gefunden werden. Zur Diskussion standen ein Neubau einer eigenen Kläranlage in Rainertshausen oder eine Abwasserdruckleitung nach Pfeffenhausen. Bei der Variantenuntersuchung durch das begleitende Ingenieurbüro Ferstl aus Landshut hat sich der Anschluss des Ortsteils mittels Druckleitung an die Zentralkläranlage in Pfeffenhausen über einen Betrachtungszeitraum von 50 Jahren als wirtschaftlicher – und damit als allein förderwürdig – erwiesen. Auf dieser Grundlage hat sich das Ratsgremium schon Ende 2020 für die Ableitungsvariante entschieden. Die Kosten für den Druckleitungsbau werden mit rund 1,04 Millionen Euro taxiert, während der staatliche Förderanteil bei circa 690.000 Euro liegen wird. Herausfordernd, so Bürgermeister Florian Hölzl, sei für die Kommune, dass die Staatsförderung mehrjährig vorfinanziert werden müsse.
Das alte Teichklärbecken hat die Firma Fahrner aus Mallersdorf-Pfaffenberg abgebrochen und ein neues Überlaufbecken errichtet. Der Druckleitungsbau wurde von der Firma Ruhland, König & Co. Elektro GmbH aus Hohenthann durchgeführt. Die maschinelle Ausrüstung für die Pumpstation wurde von der Firma Zach Elektroanlagen GmbH aus Tacherting erstellt.
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