

Zu konstituierenden Sitzung des Kreisverbandes des Bayerischen Gemeindetags im Landkreis Landshut kamen am 22. Mai die Landkreisbürgermeisterinnen und -bürgermeister zusammen, um wichtige Personalentscheidungen für die laufende Kommunalwahlperiode bis 2032 zu treffen. Der Kreisverband des Bayerischen Gemeindetags fungiert als Interessenvertretung der kreisangehörigen Gemeinden, Verwaltungsgemeinschaften und Zweckverbände.
Die regelmäßig stattfindenden Bürgermeisterversammlungen dienen dem kollegialen Erfahrungsaustausch und der vertieften Besprechung zentraler kommunalpolitischer Themen. Auch gehört es zu den Aufgaben des Kreisverbands, die Anliegen der Kommunen gebündelt bei Ämtern und Behörden zu platzieren sowie sich proaktiv in die übergeordneten Gremien auf Bezirks- und Landesebene einzubringen. Landrat Alfred Holzner, der als Bürgermeister der Stadt Rottenburg bisher Bürgermeistersprecher war, gratulierte eingangs allen Neu- und Wiedergewählten. Als Landrat sei ihm an einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Bürgermeisterriege gelegen. Er rief dazu auf, das Format der Bürgermeisterversammlungen zu nutzen, um Themen aus der kommunalen Praxis einzubringen. Das parteiübergreifende Miteinander auf dieser Ebene sei ein Wert an sich.
Die anschließenden Neuwahlen leitete Fiona Woodier von der Geschäftsstelle des Bayerischen Gemeindetags. Dort fungiert sie als Sozialreferentin und betreut darüber hinaus den Bezirksverband Niederbayern. Als neuer Vorsitzender des Kreisverbands wurde Pfeffenhausens Bürgermeister Florian Hölzl gewählt. Der gelernte Jurist ist seit 2020 Erster Bürgermeister seiner Heimatgemeinde. Seit 2008 gehört er dem Kreistag von Landshut an. Er dankte für das Vertrauen und betonte, dass er stets für die Anliegen der Kolleginnen und Kollegen ansprechbar sei. Mit seiner beruflichen und politischen Erfahrung wolle er Brücken zwischen den Rathäusern und den unterschiedlichsten Institutionen bauen. Gerade in diesen Tagen brauche es handlungsstarke Kommunen, die das Leben der Menschen Ort einfacher und schlicht besser machten. Dem hohen Gut der kommunalen Selbstverwaltung gelte seine ganze Aufmerksamkeit, so der neue Bürgermeistersprecher.
Ihm zur Seite steht künftig Andreas Horsche, der in seine dritte Periode als Bürgermeister der Gemeinde Furth geht. Horsche bringt als Verwaltungsexperte und ehemaliger Hauptamtsleiter jede Menge praktische Erfahrung mit. Auch als Dozent ist er bayernweit im kommunalen Umfeld hochgeschätzt. „Nicht nur vor Ort im Kreisverband, sondern auch auf überörtlichen Ebenen haben wir mit Andreas Horsche einen erstklassigen Kommunalpolitiker in unseren Reihen“, freute sich Hölzl auf die Zusammenarbeit im Führungstandem.
Die Kasse wird künftig von Bürgermeisterin Doris Wimmer (Bodenkirchen) geführt. Als Schriftführer fungiert Bürgermeister Matthias Oberhofer (Niederaichbach). Als Beisitzer wurden die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister Sibylle Entwistle (Vilsbiburg), Elisabeth Winklmaier-Wenzl (Buch am Erlbach), Sebastian Buck (Altfraunhofen), Rudolf Radlmeier (Bruckberg), Max Kofler (Eching), Sebastian Stanglmaier (Altdorf) und Daniel Braun (Essenbach) gewählt, wobei die drei letzteren den Kreisverband des Gemeindetags auch im Regionalen Planungsverband vertreten werden. Als Kassenprüfer übernehmen künftig Bürgermeisterin Andrea Weiß (Hohenthann) und Bürgermeister Lorenz Fuchs (Schalkham) Verantwortung. Mit dem Dank an den scheidenden Bürgermeistersprecher Landrat Alfred Holzner für dessen Verdienste und einem Ausblick auf die bevorstehende inhaltliche Arbeit endete die kurzweilige und harmonische konstituierende Sitzung im Klostersaal der Gemeinde Furth.
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