

Der Standort des Nardinikindergartens kann auf eine lange Tradition zurückblicken: Wurden dort doch vor über 100 Jahren bereits Kinder betreut. Nun wurde mit der Generalsanierung des dreigruppigen Kindergartengebäudes der Grundstein für viele weitere Jahrzehnte gelegt. Den Abschluss der Sanierung feierte die Einrichtung am Sonntag mit einer Einweihungsfeier mit Ehrengästen und einem anschließenden Tag der offenen Tür.
Wie Bürgermeister Florian Hölzl in seinem Grußwort erläuterte, hat die Tradition der Kinderbetreuung hier bereits im Jahr 1900 begonnen, als die Witwen Hohenester und Hamberger eine Stiftung zur Errichtung eines Kinderheims und einer sogenannten „Kinderbewahranstalt“, eine Art Kindergarten, gründeten. Die Einrichtungen wurden – mit Ausnahme der Jahre, in denen das NS-Regime herrschte – von Schwestern des Klosters Mallersdorf geführt. 1949 wurden Heim und Kindergarten dem Caritasverband übereignet, der diese bis 1995 betrieb, als das Stiftungsvermögen und das Gebäude an die Pfarrei übergeben wurde. Im Anschluss wurde der vorhandene Gebäudekomplex zu einem Pfarrheim und einem zweiten Kindergarten umgebaut.
Kindergartenleiterin Manuela Heldrung betonte, dass Personal und Kinder froh waren, bereits zum neuen Kindergartenjahr im September in die neuen deutlich schöneren, hellen und großen Räumlichkeiten, in denen man sich sehr wohl fühle, einziehen zu dürfen. Somit war man nur für ein Jahr auf die Übergangsräumlichkeiten im Pfarrheim, die die Pfarrei dankenswerterweise dafür zur Verfügung stellte, angewiesen.
Bei einem Rundgang segnete Bischöflich Geistlicher Rat Pfarrer Günter Müller die neuen Räumlichkeiten, bevor die Einrichtung ihre Türen am Nachmittag für die Bevölkerung öffnete. Das Interesse war sehr groß, zahlreiche Besucher besichtigten das sanierte Gebäude und nahmen das Angebot des Elternbeirats von Kaffee und Kuchen an. Die Kinder nutzten gerne die verschiedenen Stationen, an denen das Kindergartenpersonal etwa Kinderschminken, Basteln und Seifenblasen anbot. Auch freuten sich die Besucher auf den Auftritt des Tanznachwuchses des Turnvereins Pfeffenhausen. So zeigten die „Tanzkrümel“ und die „Tanzflöhe“ ihr Können.
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