

Die Arbeiten in den künftigen Praxisräumen laufen derzeit auf Hochtouren: Die Installationen in den Bereichen Elektro sowie Heizung, Lüftung und Sanitär sind bereits weit vorangeschritten und sollen bis Ende Februar abgeschlossen sein. Auch ist die Fußbodenheizung schon vollständig montiert und der Estrich verlegt. Mit den Fliesenlegearbeiten wurde sowohl im Treppenhaus als auch in den Sanitärbereichen der Arztpraxis bereits begonnen.
Geplant ist, dass Anfang März der Boden in den Praxisräumen verlegt wird und die Fenster und Innentüren montiert werden. Die restlichen Innenausbauarbeiten sowie die Malerarbeiten sollen dann etwa bis Mitte März abgeschlossen sein. Im April soll dann auch der Aufzug, der unter anderem für eine barrierefreie Erschließung der Arztpraxis notwendig ist, in Betrieb gehen. Nach derzeitigem Stand können die Allgemeinärzte Dr. Manuela Rösch und Thomas Oelfin damit planmäßig im April in die neuen Räumlichkeiten einziehen.
Teil des ersten Bauabschnitts ist auch das ehemalige Wirtshaus im Erdgeschoss. Dieser Gebäudeteil soll entkernt und energetisch saniert werden – ohne jedoch einstweilen einen weiteren Innenausbau vorzunehmen. Diese Entscheidung hat der Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens, das den Pöllinger-Komplex Anfang 2024 erworben hat, getroffen, um die weiteren Planungen nicht zu blockieren. Geplant ist, für das Erdgeschoss einen Mieter vorzugsweise aus dem medizinischen, therapeutischen oder gewerblichen Bereich zu finden. Der Innenausbau soll dann auf diesen abgestimmt werden und entsprechend dessen Anforderungen erfolgen.
Die gesamte Sanierung und Umgestaltung des Pöllingerareals kostet nach den aktuellen ingenieurmäßigen Berechnungen rund 6,44 Millionen Euro (ohne Freiflächengestaltung und Nebenkosten). Allerdings erhält die Gemeinde für die öffentlichen Flächen Städtebaufördermittel von bis zu 90 Prozent sowie KfW-Tilgungszuschüsse in Höhe von 318.000 Euro. Zusätzlich erhält die Marktgemeinde, was sich erst in den letzten Wochen abgezeichnet hat, voraussichtlich für den Bauabschnitt I über die Städtebauförderung noch eine zusätzliche, bisher nicht einkalkulierte sogenannte Kostenerstattungsbetragsförderung, dessen Höhe jedoch noch nicht feststeht. Dieses Generationenprojekt wird, soweit es nicht über öffentliche Förderungen und kommunale Einlagen gegenfinanziert wird, über das Kommunalunternehmen langfristig finanziert.
Im Erdgeschoss des Gebäudes sind derzeit die Räumlichkeiten des Turnvereins sowie eine Physiotherapie- und eine Zahnarztpraxis untergebracht. An diesen bestehenden Nutzungen will man festhalten, genauso wie an der Vereinsgaststätte des Billard Clubs 73 im ersten Stock.
| Zimmer I.4 (1. Stock) | ||
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