

Die Höhe der Schlüsselzuweisungen, die der Freistaat Bayern im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs jährlich festlegt, ist für die Marktgemeinde in den vergangenen drei Jahren deutlich gestiegen: 2024 lagen diese Zuweisungen noch bei rund 763.000 Euro und in 2025 bei rund 1,02 Millionen Euro. Diese Mittel sind für die Kommunen auch deshalb so wertvoll, weil sie nicht zweckgebunden sind und frei verwendet werden können.
Zum ersten Mal erhalten die Gemeinden heuer außerdem ein Investitionsbudget aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes für Investitionen in die kommunale Infrastruktur. Dieses Budget wird nicht pauschal zugewiesen, sondern kann zweckgebunden abgerufen werden, um konkrete Projekte zu finanzieren. Dabei sind diese Mittel etwa mit der Hochbauförderung kombinierbar und verringern somit den Eigenanteil der Gemeinde. Bürgermeister Florian Hölzl geht davon aus, dass der Markt Pfeffenhausen die 737.072 Euro in voller Höhe abrufen können und das Budget vor allem in den laufenden Turnhallenneubau fließen wird. Die Mittel müssen jedoch nicht für ein einzelnes Projekt verwendet werden, sodass es der Marktgemeinde offensteht, die Gelder auch für Straßensanierungen sowie andere Infrastrukturprojekte zu nutzen. „Mit dem Investitionsbudget werden die Kommunen belohnt, die auch in diesen schwierigen Zeiten mutig investieren. Das entlastet unseren kommunalen Haushalt“, betont Hölzl.
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