

Die Verwaltung schlug dem Gemeinderat in Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt Landshut als Fach- und Förderbehörde vor, den Bereich im Oberlauf Pfaffendorfs hochwassertechnisch genauer zu betrachten, um in diesem Bereich nach Möglichkeit einen natürlichen Gewässerausbau der Großen Laber mit Rückhaltemaßnahmen in der Fläche durch Mulden oder Aufschüttungen vorzunehmen. Solche Maßnahmen bezuschusst der Freistaat Bayern mit bis zu 90 Prozent. Hölzl betonte, dass dadurch die Hochwassersituation in Pfaffendorf entspannt werden könne, hier jedoch kein klassisches Rückhaltebecken mit einem Schutz vor einem 100-jährlichen Hochwasser möglich sei. Hierfür würde man keine Fördermittel erhalten, da das Schadenspotenzial laut Integralem Hochwasserschutzkonzept deutlich unter dem Investitionsvolumen liege. Genau das sei aber notwendig, um die Wirtschaftlichkeitsprüfung zu bestehen.
Der Marktgemeinderat befürwortet dieses Vorgehen und beschloss einstimmig, ein Landschaftsplanungsbüro mit entsprechenden Voruntersuchungen zu beauftragen. In einem ersten Schritt sollten mögliche Rückhaltepotenziale ermittelt werden, um darauf aufbauend in die tiefbaumäßigen Planungen des Geh- und Radwegs im zweiten Bauabschnitt einsteigen zu können. Die Grundtenor war, dass es richtig sei, einfacher zu denken, weil man gegebenenfalls auch mit kleineren Investitionssummen viel für die Menschen in Pfaffendorf und die weiteren Unterlieger bis nach Pfeffenhausen erreichen könne.
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