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Gemeinderat befasst sich mit Hochwasserschutz für Pfaffendorf

Meldung vom 25. September 2025

Pfeffenhausen. Der Markt Pfeffenhausen möchte sich im Zuge der Planungen zum neuen Geh- und Radweg zwischen Pfaffendorf und Rainertshausen nochmal mit der Hochwassersituation im Ortsteil Pfaffendorf befassen. Wie Bürgermeister Florian Hölzl in der jüngsten Gemeinderatssitzung erläuterte, ist dies auch der Wunsch der dortigen Bevölkerung. So liegt ein entsprechender Bürgerantrag mit 46 Unterschriften vor. 
In einer seiner letzten Sitzungen hat der Gemeinderat bereits beschlossen, den Bau des Radwegs in die Bauabschnitte Pfaffendorf – Abzweigung Koppenwall und Abzweigung Koppenwall – Rainertshausen aufzuteilen. Letzterer Abschnitt soll dabei auch aufgrund der Grundstücksverfügbarkeit zeitlich vorgezogen werden und bereits im Herbst für das Frühjahr 2026 ausgeschrieben werden. So ist es möglich, die Hochwassersituation in Pfaffendorf nochmal genau zu betrachten, bevor die Planungen für den zweiten Bauabschnitt bis zur Abzweigung Koppenwall weitervoranschreiten. Trotzdem verliere man beim Bau des Geh- und Radwegs nicht unnötig Zeit. Für den Abschnitt von der Abzweigung Koppenwall bis nach Rainertshausen sind sowohl die Förderanträge als auch die wasserrechtlichen Genehmigungsanträge bereits gestellt. 

Die Verwaltung schlug dem Gemeinderat in Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt Landshut als Fach- und Förderbehörde vor, den Bereich im Oberlauf Pfaffendorfs hochwassertechnisch genauer zu betrachten, um in diesem Bereich nach Möglichkeit einen natürlichen Gewässerausbau der Großen Laber mit Rückhaltemaßnahmen in der Fläche durch Mulden oder Aufschüttungen vorzunehmen. Solche Maßnahmen bezuschusst der Freistaat Bayern mit bis zu 90 Prozent. Hölzl betonte, dass dadurch die Hochwassersituation in Pfaffendorf entspannt werden könne, hier jedoch kein klassisches Rückhaltebecken mit einem Schutz vor einem 100-jährlichen Hochwasser möglich sei. Hierfür würde man keine Fördermittel erhalten, da das Schadenspotenzial laut Integralem Hochwasserschutzkonzept deutlich unter dem Investitionsvolumen liege. Genau das sei aber notwendig, um die Wirtschaftlichkeitsprüfung zu bestehen.

Der Marktgemeinderat befürwortet dieses Vorgehen und beschloss einstimmig, ein Landschaftsplanungsbüro mit entsprechenden Voruntersuchungen zu beauftragen. In einem ersten Schritt sollten mögliche Rückhaltepotenziale ermittelt werden, um darauf aufbauend in die tiefbaumäßigen Planungen des Geh- und Radwegs im zweiten Bauabschnitt einsteigen zu können. Die Grundtenor war, dass es richtig sei, einfacher zu denken, weil man gegebenenfalls auch mit kleineren Investitionssummen viel für die Menschen in Pfaffendorf und die weiteren Unterlieger bis nach Pfeffenhausen erreichen könne.

Kontakt

Anna Kolbinger

Büro des Bürgermeisters, Öffentlichkeitsarbeit
Zimmer I.4 (1. Stock)
08782 / 9600-34
kolbinger@markt-pfeffenhausen.de
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