

Wie Helmut Naneder, stellvertretender Geschäftsführer des LPV Landshut, erklärt, handele sich bei Obstbäumen um eine Kulturart, die regelmäßig gepflegt werden müsse. Da die Bäume auf dieser Wiese länger nicht mehr geschnitten worden waren, sei ein „Erhaltungsschnitt“ durchgeführt worden. Naneder beschreibt dies als eine „Verjüngungsaktion“ für die Bäume. Ziel sei eine möglichst naturnahe Pflege, um so einen Beitrag zur Artenvielfalt zu leisten. Dabei werden beispielsweise abgebrochene Äste entfernt, der Kronenbereich gelichtet und der Baum grundlegend in Form gebracht. Allerdings soll ein Teil des Totholzes auch bewusst erhalten werden, denn dieses diene – insbesondere bei Höhlenausbildung – seltenen Tieren wie diversen Spechtarten und Fledermäusen als Lebensraum.
Die Pflegemaßnahmen führten die erfahrenen Obstbaumpfleger Marcus Kratz und Ivan Vucinic von der Maschinenring Niederbayern GmbH im Auftrag des LPV aus. Für den Markt Pfeffenhausen sind solche Pflegemaßnahmen kostenlos, da diese über den Mitgliedsbeitrag an den LPV finanziert werden. Dieser ist regelmäßig im Markt Pfeffenhausen tätig, um ökologisch wertvolle Flächen wie etwa im Bereich des Marktbachtals als solche zu erhalten und weiter aufzuwerten. Bürgermeister Florian Hölzl und Helmut Naneder sind sich einig, dass die Zusammenarbeit zwischen Marktgemeinde und LPV einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Biodiversität und zur Erhaltung eines ansprechenden Landschaftsbildes vor Ort leistet.
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