

Über ein Förderprogramm, bei dem Bund und Land 90 Prozent der Kosten tragen, werden alle unterversorgten Adressen im gesamten Gemeindegebiet mit Glasfaser erschlossen. Der Ausbau wurde in zwei Lose aufgeteilt ausgeschrieben, den Zuschlag erhielt jeweils der wirtschaftlichste Bieter – für Los 1 ist das die Telekom und für Los 2 Leonet. Der Ausbau von Leonet ist bereits abgeschlossen: Hier wurden 85 unterversorgte Adressen im Bereich Baldershausen, Hochreit, Mantlach und Oberlauterbach an das Glasfasernetz angeschlossen. Die Wirtschaftlichkeitslücke, für die der Markt Pfeffenhausen insgesamt 90 Prozent Förderung von Bund und Land erhält, betrug hier 680.000 Euro.
Deutlich teurer ist dabei der Ausbau der restlichen 99 unterversorgten Adressen in Los 1, da diese quer über das ganze Gemeindegebiet verstreut sind. Insgesamt rund 4 Millionen Euro beträgt die Wirtschaftlichkeitslücke hier. Die Telekom ist derzeit dabei, die Haushalte im Ausbaugebiet zu kontaktieren und zu informieren. Während der Ausbauphase können all diese Haushalte einen kostenfreien Hausanschluss bei der Telekom beantragen. Eine Online-Abfrage unter www.telekom.de/glasfaser zeigt, ob eine Adresse im Ausbaugebiet liegt. Ist das der Fall, kann voraussichtlich ab Januar 2025 ein kostenloser Glasfaser-Hausanschluss gebucht werden. Geplant ist, dass mit den Tiefbauarbeiten im Sommer 2025 begonnen wird. Da im „Licht“ gebaut wird, werden dann schon die ersten Stränge ans Netz genommen.
Neben den geförderten Adressen schließen die Telekommunikationsunternehmen auch alle Haushalte an das Glasfasernetz an, die an der Ausbautrasse liegen, sowie jene, die sie nach den Möglichkeiten der Eigenmitverlegung eigenwirtschaftlich ausbauen können.
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