

In dem Bereich stehen mit der Umgestaltung des Pöllingerareals zum Bürger- und Gesundheitszentrum, dem Neubau der Turnhalle und der Schaffung eines Bushaltebereichs bei den roten Pöllingerhallen, die abgerissen werden sollen, einige Baumaßnahmen an. Der städtebauliche Rahmenplan soll eine Richtung vorgeben, um den gesamten Bereich einheitlich zu gestalten, miteinander zu verbinden und aufzuwerten. Außerdem ist dieser Voraussetzung dafür, Gelder aus der Städtebauförderung abgreifen zu können. Vor allem befasst sich das Konzept, das aus dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) entwickelt wurde, mit der Freiflächengestaltung, der Wegeführung, dem Parkraummanagement, der Wasserrückhaltung und der Steigerung der Klimaresilienz.
Genauer setzte sich der Gemeinderat in der Sitzung am Dienstag (10. September) mit der Parkplatzsituation auseinander. Johannes Weber und Hans Nicklas stellten verschiedene Varianten – mit und ohne überdachtem Parkdeck – vor, die jeweils Stellplätze am Gaisberg, an der neuen Bushaltestelle und auf dem Pöllingerareal vorsehen. Möglich sind bis zu 124 Parkplätze – aktuell sind in dem Bereich lediglich 88 vorhanden. Das Parkdeck würde Mehrkosten von rund 750.000 Euro verursachen, wobei hier eine Förderung möglich wäre. Sowohl Michael Wensauer (CSU) als auch Ruth Müller (SPD) hoben die enorm hohen Kosten für die zusätzlichen Parkplätze in der Parkgarage hervor und lehnten diese Varianten ab. Klaus Leopold (Freie Wähler) ergänzte, dass aus seiner Sicht auch die laufenden Unterhaltskosten gegen das Parkdeck sprechen. Letztlich entschied sich der Gemeinderat – wie bereits der Marktentwicklungsausschuss – bewusst geschlossen gegen eine Parkgarage. Damit sind in dem Bereich insgesamt 101 Stellplätze vorgesehen. Den vorgestellten Planentwurf für die „Neue Mitte Pfeffenhausen“ billigte der Marktgemeinderat einstimmig. Weber sprach in Bezug auf das Plangebiet von einem „städtebaulichen Juwel“, den es nun zu schleifen gelte. Auch die Regierung von Niederbayern sei von den Bemühungen der Gemeinde bei einem Vorort-Termin angetan gewesen und habe in Abhängigkeit der Mittelverfügbarkeit eine staatliche Unterstützung bei der Maßnahmenumsetzung in der Größenordnung von 60 bis 80 Prozent in Aussicht gestellt.
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