

Einig sind sich alle Beteiligten darin, dass mit der neuen Frühförderstelle eine eklatante Versorgungslücke in Stadt und Landkreis Landshut geschlossen wird. Julia Höpfl, die zukünftige Leiterin der Einrichtung, unterstreicht die Bedeutung des neuen Angebots: „Mit der Eröffnung unserer Frühförderstelle setzen wir ein Zeichen für das unveräußerliche Recht eines jeden Kindes auf frühzeitige und umfassende Förderung." Höpfl freut sich, dass mit Martha Maier eine renommierte Expertin im Bereich der Frühförderung eine zentrale Rolle in der Ausgestaltung und Umsetzung der pädagogischen Konzepte spielen wird. Herzstück der Frühförderstelle ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Heilpädagoginnen, Sonderpädagoginnen, Sozialpädagoginnen, Psychologinnen, Ergotherapeutinnen, Logopädinnen, Sprachtherapeutinnen und Physiotherapeutinnen. Die breit gefächerte Zusammenarbeit sei, so Höpfl, der Schlüssel für eine ganzheitliche Förderung.
Die Frühförderstelle ist das zweite Standbein des Familienfachdienstes mit Sitz in Pfeffenhausen. Der noch junge Dienstleister betreibt bereits seit Oktober einen pädagogischen Fachdienst für Inklusion. Dabei werden Kindertagesstätten bei ihr alltäglichen Arbeit, Kinder mit integrativen Bedarfen zu betreuen, unterstützt.
Daniela Kiebert, die treibende Kraft hinter dem Familienfachdienst, dankt dem Markt Pfeffenhausen für das Engagement rundum den Familienfachdienst. Von Beginn an habe die Gemeinde den Familienfachdienst unterstützt und für eine räumliche Lösung gesorgt. Dass in wenigen Wochen das Liedl-Anwesen auf Vordermann gebracht worden sei, sei keine Selbstverständlichkeit. Zum neuen Angebot merkte Kiebert an: „Unser Ziel ist es, die vorhandenen Angebote zu ergänzen, Lücken zu schließen und jedem Kind zu ermöglichen, sein volles Potenzial zu entfalten." Die Vision des Familienfachdienstes sei es, ein Umfeld zu schaffen, in dem jedes Kind unabhängig von seinen individuellen Herausforderungen die bestmögliche Förderung erhält. Der Familienfachdienst setze neue Maßstäbe in der frühkindlichen Inklusion und sei Vorbild für ähnliche Initiativen.
Bürgermeister Florian Hölzl betont, dass man stolz sei, in Pfeffenhausen dieses einmalige Unterstützungsangebot für Kinder mit besonderen Förderbedarfen zu haben. Gemeinsam mit dem Seniorenheim St. Martin und der künftigen Tagespflege der Caritas Kelheim würde die neue Frühförderstelle das Profil des Markts als „soziale“ Kommune schärfen. „Dass dies hier bei uns und dazu noch im Marktkern möglich ist, ist wunderbar“, ergänzt 2. Bürgermeisterin Christa Popp, die aufgrund ihrer beruflichen Vorerfahrungen weiß, wie wertvoll die Arbeit des Familienfachdienstes in der Praxis ist.
Für weitere Informationen steht der Familienfachdienst Pfeffenhausen jederzeit zur Verfügung. Telefonisch ist dieser unter 08782 – 7309563 und per E-Mail unter info@familienfachdienst.de erreichbar.
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