

Investitions- und Planungsentscheidungen bekämen durch den Energiemonitor, der in diesem Zusammenhang bereitgestellt wird, mehr Sicherheit. Der Monitor zeigt Energieerzeugung und Energieverbrauch im Gebiet des jeweiligen regionalen Strommarkts, untergliedert nach Energieträgern, echtzeitgenau an.
Auf Nachfrage einzelner Gremiumsmitglieder zeigte Oppelt auf, wie vielfältig die Erzeugerstruktur sein kann. Eine Stromabnahme durch die Bayernwerk Regio Energie GmbH käme von den unterschiedlichsten Anlagen, egal ob Bestands- oder Neuanlagen, in Betracht. Auch ein Bau durch sein Unternehmen, zum Beispiel in Kooperation mit der Kommune, könne in Betracht gezogen werden.
Hinsichtlich der Preisgestaltung erklärte Oppelt, dass dem Endkunden aktuell ein Marktpreis für regionalen Grünstrom mit zweijähriger Laufzeit angeboten werde. Man sei aber dabei, die Tarifpalette noch attraktiver zu gestalten.
Nach einer ausführlichen Diskussions- und Fragerunde sprachen sich die Räte dafür aus, das Thema regionaler Strommarkt weiterzuverfolgen und nach Möglichkeit auf ILE-Ebene anzusiedeln. Die Andockung auf Ebene der ILE Holledauer Tor wird vor allem deshalb als sinnvoll erachtet, um hinsichtlich der in Betracht kommenden Erzeuger möglichst breit aufgestellt zu sein. Hinzukommt, dass ein gemeinsamer regionaler Strommarkt auf ILE-Ebene Wertschöpfung und regionales Denken heben kann. Auch gäbe es in der VG Furth schon entsprechend positive Erfahrungen, hat man doch hier schon einen solchen regionalen Strommarkt auf Ebene der Gemeinden Furth, Obersüßbach und Weihmichl aufgebaut.
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