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Schnelles Internet rückt in greifbare Nähe: Spatenstich für eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau in Pfeffenhausen

Meldung vom 12. Juni 2023

Pfeffenhausen. Weiterer Schritt in Sachen Breitbandausbau: Mit einem symbolischen Spatenstich fiel nun der offizielle Startschuss für einen weiteren Bauabschnitt des eigenwirtschaftlichen Ausbaus im Hauptort Pfeffenhausen. Die Telekom möchte innerhalb von 18 Monaten allen Grundstücken und damit rund 1.700 Haushalten und Unternehmen schnelles Internet zur Verfügung stellen – ohne staatliche Zuschüsse. 

Im Großteil von Pfeffenhausen verlegt die Firma RKE aus Hohenthann das Glasfaser, diese ist seit kurzem entlang der Siegenburger Straße und nördlich der Mühlbachstraße tätig. Zunächst werden dort die Hausanschlüsse hergestellt, bevor das Glasfaserkabel eingeführt wird. Bereits seit Anfang April laufen die Bauarbeiten westlich der Kolpingstraße. Für diesen kleineren Bereich ist die Firma INconnect im Auftrag der Telekom planend und bauausführend tätig. Die Firma INconnect übernimmt für den gesamten Ausbaubereich, östlich wie westlich der Kolpingstraße, die Planungen des Breitbandausbaus.

„Hohe Geschwindigkeiten am eigenen Anschluss sind wichtig. Schließlich soll im WLAN zu Hause und im Betrieb alles stabil laufen. Wer sich aktuell für einen Glasfaser-Anschluss entscheidet, bekommt ihn bis Jahresende kostenfrei“, sagt Tom Weller, Regionalmanager der Deutschen Telekom. Die Immobilie könne, so Weller, auch später noch angeschlossen werden. Das müsse aber dann aus der eigenen Tasche gezahlt werden und koste die dann gültige Pauschale. Die Gemeinde ist sich der Tatsache bewusst, dass die Bauarbeiten nicht ohne Beeinträchtigungen der Bevölkerung einhergehen werden und den Bürgerinnen und Bürgern viel Geduld abverlangt wird. „Für alle Bürger und Firmen in Pfeffenhausen einen Glasfaseranschluss zu bekommen, ohne öffentliche Gelder dafür in Anspruch nehmen zu müssen, ist jedoch eine einmalige Gelegenheit“, betonte Bürgermeister Florian Hölzl. Gemeinsam mit den Unternehmen der Telekommunikationswirtschaft tue man alles, um die Digitalisierung des Orts voranzutreiben. 

Komplexer und langwieriger, aber nicht weniger bedeutsam, sei die Glasfaserversorgung des Umlands. Da diese Ausbauten nicht wirtschaftlich sind, wird hier durch die Gemeinde wie mehrfach berichtet auf Förderprogramme des Bundes und des Freistaats zurückgegriffen. Bei einer Förderquote von 90 % sollen in den nächsten Jahren rund 5,5 Millionen Euro in den Breitbandausbau von Einöden, Weilern und Dörfern gesteckt werden, für die es keine eigenwirtschaftlichen Ausbauabsichten der Telekommunikationswirtschaft gibt.

Kontakt

Anna Kolbinger

Büro des Bürgermeisters, Öffentlichkeitsarbeit
Zimmer I.4 (1. Stock)
08782 / 9600-34
kolbinger@markt-pfeffenhausen.de
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