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Sanierung der Kolpingstraße abgeschlossen: Neue Parkbuchten zur Verkehrsberuhigung geschaffen

Meldung vom 22. Dezember 2022

Weil die Kolpingstraße in keinem guten Zustand mehr war, ist im Juli mit deren Sanierung begonnen worden. In dem Zuge wurde außerdem der Kanal in Augenschein genommen und zum Teil erneuert sowie der Fußweg zwischen Kolping- und Gerhart-Hauptmann-Straße instandgesetzt. Diese Maßnahmen sind nun abgeschlossen – lediglich kleine Restarbeiten werden nach dem Winter noch erledigt.

Die Generalsanierung der Kolpingstraße umfasste auch die beidseitig verlaufenden Gehsteige. Wie bei den letzten Straßensanierungen praktiziert, wurden die Gehsteige mit Granitborden eingefasst und mit Betonpflaster versehen. Die Blockgranitstufen des Verbindungswegs zwischen Kolping- und Gerhart-Hauptmann-Straße bekamen Fahrspuren, damit den Fußweg beispielsweise auch Fußgänger mit Kinderwägen nutzen können. Zur Verkehrsberuhigung in der mit 7,50 Metern sehr breiten Siedlungsstraße und zur gestalterischen Aufwertung wurden in der Kolpingstraße seitlich versetzt Parkbuchten mit einer Breite von zwei Metern angelegt. Am Anfang und am Ende der Parkbuchten ist jeweils eine kleine Grünfläche vorgesehen, auf der Bäume oder Sträucher gepflanzt werden. Die 16 Kugelahornbäume und die Sträucher werden nach dem Winter eingesetzt. Die Pflanzinseln wurden bewusst über Straßenniveau angelegt, um einem Befahren der Flächen vorzubeugen. Um diese noch besser kenntlich zu machen, wird jeweils an den Ecken der Einfassungen noch ein rot-weißer Leitzylinder angebracht.

Außerdem wurden im Zuge der Straßensanierungsmaßnahme sogenannte Speedpipes für den späteren Glasfaserausbau bis zu den Wohnanwesen verlegt, so dass die Verkehrsflächen dann nicht nochmal geöffnet werden müssen. Auch die Straßenbeleuchtung wurde im kompletten Sanierungsbereich erneuert und auf moderne LED-Technik umgerüstet.

Die Marktgemeinde informierte mit einem Anwohnerschreiben alle Hauseigentümer im Sanierungsbereich darüber, dass sie laut Entwässerungssatzung dazu verpflichtet sind, am Ende der Grundstücksentwässerungsanlage einen Kontrollschacht zu errichten. Dies erleichtert die Wartung des Kanalhausanschlusses erheblich, sodass zum Beispiel bei Verstopfungen schnell und wirtschaftlich Abhilfe geschaffen werden kann. Darüber hinaus können bei Vorhandensein eines Schachtes künftig Sanierungsmaßnahmen mittels Robotertechnik durchgeführt werden, ohne den Einfahrtsbereich von Privatgrundstücken wieder aufreißen zu müssen. Dieser Schacht soll bis 30. Juni 2023 errichtet werden.

Die geschätzten Kosten für die Maßnahme – Kosten für Planung, Speedpipe-Verlegung und Erneuerung der Straßenbeleuchtung ausgeklammert – liegen bei rund 1,3 Millionen Euro, die die Marktgemeinde vollumfänglich selbst zu tragen hat. Bauausführende Firma war das Unternehmen Wadle.

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