Einheitliche und vor allem gut sichtbare Jacken wünschten sich die Feuerwehrleute schon länger – vor allem weil die bisherigen Jacken durch die vielen Einsätze veraltet sind. Eine hohe Wärmeübergangsklasse, eine gute Sichtbarkeit (vor allem im Straßenverkehr) und ein höherer Tragekomfort waren die Ansprüche, die die Feuerwehren an die neuen Jacken stellten. In Gesprächen mit den Kommandanten hat man sich auf das Modell „SARTEC“ der Marke „S-GARD“ geeinigt. Die Feuerwehr Pfeffenhausen hat bereits 2017 neue Jacken dieser Marke bekommen. Nun wurden auch die restlichen Feuerwehren der Marktgemeinde mit einem optisch gleichen Modell ausgestattet.
In Absprache mit den Kommandanten wurde beschlossen, dass die Beschaffung der Jacken auf bis zu 20 Stück pro Feuerwehr gedeckelt ist. Insgesamt wurden 115 Einsatzjacken für rund 60.000 Euro gekauft. Die Beschaffung der neuen Jacken soll zum Anlass genommen werden, eine zentrale Kleiderkammer für alle Wehren aufzubauen. Diese soll in der gemeinsamen Verantwortung aller Feuerwehren liegen. Dort sollen zum Beispiel Einsatzjacken abgegeben werden, wenn jemand seinen Dienst quittiert und diese wiederum an neue aktive Mitglieder ausgegeben werden. Langfristig könnte man die Kleiderkammer zu einer zentralen Beschaffungsstelle weiterentwickeln. Auch im Zusammenhang mit der Vorhaltung von Verschleiß- und Einsatzteilen könnte die Stelle künftig eine wichtige Rolle einnehmen.