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Für alle Einsätze gut gerüstet: Neues Tragkraftspritzenfahrzeug der Feuerwehr Niederhornbach geweiht

Meldung vom 26. Oktober 2022

Weil ihr Feuerwehrfahrzeug bereits 35 Jahre alt war, hat die Feuerwehr Niederhornbach ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug erhalten, dass vergangene Woche offiziell übergeben und geweiht worden ist. Dem ging eine lange und intensive Vorbereitungszeit voraus.

Dass die Feuerwehr viel Zeit und Energie in dieses neue Einsatzfahrzeug gesteckt hat, wurde deutlich, als Kommandant Hubert Steffel in seinem Grußwort erläuterte, dass dieses Thema ihn und seine Kameraden bereits seit über vier Jahren beschäftigt. 2018 hat der Marktgemeinderat dem Antrag der Feuerwehr zugestimmt, ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug anzuschaffen. Konkret habe sich dann ein Ausschuss damit beschäftigt, wie das Fahrzeug, der Aufbau und die Beladung aussehen sollen. Da die Kameraden häufig zu Unfällen auf der B299 gerufen werden, wurde bei der Ausstattung vor allem Wert darauf gelegt, dass Unfallstellen schnell abgesichert und ausgeleuchtet werden können. Außerdem wird die Feuerwehr oft gerufen, wenn Bäume die Straße blockieren, sodass auch eine Motorsäge zur Ausstattung gehört. Das Funksystem des Fahrzeugs wird ergänzt durch das sogenannte LARDIS-System, das bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte im Gerätehaus alle Einsatzdaten zur Verfügung stellt. Außerdem führt es navigationsgestützt absolut zielsicher zum Einsatzort. Das Fahrzeug verfügt über permanenten Allradantrieb, um selbst im unwegsamen Gelände den Einsatzort sicher erreichen zu können. Die Gesamtkosten für das Einsatzfahrzeug belaufen sich auf rund 131.000 Euro, vom Freistaat Bayern erhält die Marktgemeinde einen Zuschuss von 23.000 Euro.

Einen ersten Übungseinsatz hat das neue Fahrzeug bereits hinter sich: Bei der Großraumübung Ende September rückten die Kameraden zum ersten Mal damit aus. Steffel betonte, dass noch einige Übungen geplant sind, um sich mit der Ausstattung und Handhabung vertraut zu machen. Außerdem sorgt die Feuerwehr für technische Experten: So wurden heuer bereits drei Maschinisten ausgebildet.

Bürgermeister Florian Hölzl sprach der Feuerwehr einen großen Dank aus und betonte, dass die Kameraden nicht nur viel Energie in die Anschaffung des neuen Feuerwehrfahrzeugs investiert haben, sondern vor allem viel Zeit aufbringen, um anderen zu helfen – ob bei einem Unfall, einem Brand oder einer sonstigen Katastrophe. Kreisbrandrat Rudolf Englbrecht beglückwünschte die Feuerwehr zu ihrem neuen Fahrzeug und überreichte einen Kuscheltier-Feuerwehrdrachen als Glücksbringer auf Einsätzen. Nach einem festlichen Gottesdienst segnete Pfarrer Günter Müller das Fahrzeug, das im Anschluss an die Grußworte der Ehrengäste von interessierten Kindern und Erwachsenen besichtigt werden konnte.

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