Bisher wurde das Abwasser in einer Teichkläranlage gereinigt. Da aber die Anforderungen an die Reinigungsleistung der Anlage gestiegen sind und deswegen die zuständigen Behörden die wasserrechtliche Erlaubnis für den Betrieb der Kläranlage nicht verlängert haben, musste eine Lösung gefunden werden. Zur Diskussion standen ein Neubau einer eigenen Kläranlage in Rainertshausen oder eine Abwasserdruckleitung nach Pfeffenhausen. Bei der Variantenuntersuchung durch das begleitende Ingenieurbüro Ferstl aus Landshut hat sich der Anschluss des Ortsteils mittels Druckleitung an die Zentralkläranlage in Pfeffenhausen über einen Betrachtungszeitraum von 50 Jahren als wirtschaftlicher – und damit als allein förderwürdig – erwiesen. Das ist entscheidend, rechnet das beauftragte Büro Ferstl doch mit Kosten von rund 1,175 Millionen Euro und einer geschätzten Förderung von rund 720.000 Euro. Deswegen hat sich der Marktgemeinderat bereits Ende 2020 für diese Option entschieden.