Weil die mobile Pumptrack-Anlage, die über das Ferienprogramm des Kreisjugendrings 2020 Station in Pfeffenhausen gemacht hat, so gut ankam und von zahlreichen Jugendlichen genutzt wurde, hat der Gemeinderat beschlossen, eine eigene Anlage zu errichten. Bei einem Pumptrack handelt es sich um einen geschlossenen Rundkurs mit Wellen und Steilkurven. Dieser ist so angelegt, dass er nur durch „pumpen“ – ohne zu treten oder anzuschieben – befahren wird. Das „Pumpen“, also das gezielte Be- und Entlasten, funktioniert mit vielen verschiedenen Sportgeräten: vom Mountainbike über das Skateboard bis hin zu Inlineskates. Auch für verschiedenste Altersgruppen und Fahrniveaus ist die asphaltierte Strecke geeignet, da das Fahrkönnen die Geschwindigkeit reguliert.
Der Rundkurs wird neben dem Sportplatz auf einer Fläche von rund 1.000 Quadratmetern errichtet. Daneben wird auf rund 400 Quadratmetern ein Dirt-Jump-Bereich, der nicht asphaltiert wird, angelegt. Dort werden Rampen, Hügel und Hindernisse modelliert, die Mountainbiker nutzen können, um Sprünge und Tricks auszuführen. Diesen Teil der Anlage haben die Pfeffenhausener Jugendlichen, die gerne Mountainbiken, nach ihren Wünschen und Vorstellungen mitgeplant – gemeinsam mit dem gemeindlichen Bauamt.
Die Anlage kostet rund 111.000 Euro, allerdings erhält die Marktgemeinde eine 50-prozentige LEADER-Förderung durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).