Kurz vor Weihnachten hat die Bücherei viele „Geschenke“ erhalten. Die Gegenstände der „Bib der Dinge“ wurden geliefert, ausgepackt und ausgestellt. Heidi Herdt und ihr Büchereiteam haben sie auch bereits katalogisiert, sodass sie nach den Weihnachtsferien entliehen werden können. Vorab haben sich Pfarrer Günter Müller und zweite Bürgermeisterin Christa Popp diese bereits angeschaut und die Gegenstände offiziell für den Verleih freigegeben. Beide waren begeistert von dem neuartigen Konzept und sind davon überzeugt, dass das Angebot gut angenommen wird.
Die Ergänzung des Angebots läuft über das Förderprogramm „Vor Ort für Alle – Soforthilfeprogramm für zeitgemäße Bibliotheken in ländlichen Räumen“. Angeschafft wurden Dinge, die man nicht jeden Tag braucht und nur selten, saisonal oder während eines bestimmten Projektes nutzt. Außerdem sind unter den Neuheiten Dinge, die man vielleicht erst testen möchte, bevor man sie sich kauft. Um Ressourcen zu sparen und Nachhaltigkeit zu leben, stellt die Bücherei künftige solche Gegenstände – genauso wie die bisherigen Medien – zur Ausleihe zur Verfügung. Das Angebot umfasst im Wesentlichen drei Themenbereiche: MINT, Künstlerisches und Nachhaltigkeit. Angeschafft wurden beispielsweise ein programmierbarer Roboter, ein Schneideplotter und ein Stromkosten-Messgerät. Aber auch eine Sofortbildkamera, verschiedene Outdoorspiele und ein Teleskop können künftig entliehen werden.
Die Ausleihe funktioniert wie bei Büchern und anderen Medien. Mit einem Büchereimitgliedsausweis können die „Dinge“ für drei Wochen ausgeliehen werden – ohne zusätzliche Kosten. Die Bücherei erhält bei Gesamtkosten von rund 3.000 Euro eine Förderung im Rahmen des Programms „Vor Ort für Alle – Soforthilfeprogramm für zeitgemäße Bibliotheken in ländlichen Räumen“ von 75 Prozent.